Meldungen

Diskussion über ESM und Energiewende

In der Distriktversammlung am 11.12. im Schloss kam es zum Rededuell zwischen Hans Hauer und Gert Büttner um den ESM, was sich letztlich als gar nicht so kontrovers herausstellte. Einigkeit herrschte über die Notwendigkeit des Rettungsschirms, wobei Gert eine grundsätzliche Kritik an dessen Konstruktion vorbrachte und folgende Grafik vorlegte:

ESM Distriktversammlung am 11.12.

Die Graphik zeigt den Geldfluss von der EZB bzw. den Banken zu den ESM-Schuldnern. Während die EZB den Banken Geld zu 0,5% Zinsen leiht, die Banken zu gleichen Konditionen an die EU-Staaten, verleiht der ESM, der vom Gouverneursrat kontrolliert wird, Kredite zu 3% an die ESM-Schuldner. Diese müssen das Geld mit 3 - 4 % Zinsen an die Banken zurückzahlen. Man könnte theoretisch den Geldfluss direkt von der EZB und wieder dorthin zurück laufen lassen, dann aber wären die Banken ausgeschaltet. D.h. es geht bei der ganzen Konstruktion um die Banken und um deren Profite, wobei Gert betonte, es seien nicht die Banken selbst, die an den Profiten interessiert seien, sondern die hinter den Banken stehenden Geldgeber, deren "Gläubiger" (?). Die seien die eigentlichen Profiteure.

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Jubiläumsausgabe Tennenloher Bote 80. Ausgabe (Grußwort: Dr.Florian Janik)

Soeben aus der Druckerei gekommen: die 80. Ausgabe des Tennenloher Boten in gemäßigt neuem Outfit. D.h. die Bilder sind farbig und das in exzellenter Qualität. Dazu trägt auch das neue Glanzpapier (matt) in erheblichem Umfang bei. Die Redaktion des Tennenloher Boten wie die gesamte Tennenloher SPD bedankt sich bei cmyk-print.de (M.Pérez) für die hervorragende Bearbeitung. Die neue Ausgabe wird weitgehend am Wochenende in Tennenlohe verteilt werden. [Inzwischen ist die digitale Ausgabe in der Rubrik "Tennenloher Bote" und auch hier abrufbar]

Ehrung für 40 Jahre SPD-Mitgliedschaft

Im Rahmen der Ehrungsveranstaltung der Erlanger SPD für langjährige Mitglieder am 25.11. im Turnerbund, Spardorfer Str., wurden verdiente Genossinnen und Genossen aus Tennenlohe ausgezeichnet. Auf dem Bild links mit Urkunde und Ehrennadel sowie roter Rose:  Marlis Gieße, früher in Alterlangen, dann in Bräuninghof wohnhaft, seit kurzem in Tennenlohe, und Adolf Most, unser Altbürgermeister, der im Ort sehr hohes Ansehen parteiübergreifend genießt und im Tennenloher Boten für eine bestimmte Rubrik zuständig ist. Nicht auf dem Bild : Bärbel Richter, Heinz Brunner und Jochen Radke, alle auch jeweils 40 Jahre Mitglied. Der Distrikt dankt allen fünf für ihre unverbrüchliche Treue zur SPD auch über alle Turbulenzen hinweg.

Diskussion um Energiewende (Distriktversammlung am 13.11.)

 Der Distrikt Tennenlohe hatte auf der Distriktversammlung am Dienstag, den 13.11.12, mit Fernando Roumiguiere einen Fachmann aus dem Energiebereich zu Gast und diskutierte mit ihm über Probleme der Energiewende.  Da Fernando R. als Chemie-Ingenieur mit jahrzehntelanger internationaler Erfahrung mit der Wartung von Kraftwerken betraut ist, konnte er viele Informationen über Lagerung bzw. die Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen (Gorleben), über die Wiederaufbereitungsanlagen, die Castor-Transporte und die Hintergründe der 3 großen AKW-Unfälle (Harrisburg, Tschernobyl und Fukushima) beisteuern. Der Unterschied zwischen Strahlung und Kontamination wurde erläutert. Auch zu dem Problem Asse, das ursprünglich als Versuchslager konzipiert war, waren interessante Details zu erfahren. Die Rolle der Presse wurde angesprochen. Fernando Roumiguieres Grundeinstellung, dass die Atomkraft, so wie sie in den deutschen AKWs produziert wird bzw. worden ist, sicher sei, wurde von den Genossinnen und Genossen nicht geteilt. Die anschließenden Überlegungen zur Energiewende und zu den daraus resultierenden Problemen wurde auf hohem Niveau geführt. Der Distrikt dankte dem Gast für die wichtigen und interessanten Informationen.    

Auf dem Bild links (von links): Rolf Schowalter, Adolf Most, Wilhelm Horn, Fernando Roumiguiere. Auf dem zweiten Bild im Anschluss: Heidrun Schroeder, Hans Hauer, Maria (verdeckt), Gert Büttner, Gertrud Reich-Schowalter und Ulla Schnapper. Der Distrikt wird im Dezember die Diskussion mit Hannes Allabauer fortführen, diesmal mit dem Schwerpunkt Realisierung der Energiewende.

Gansessen bei Fritz Klein (Schlossgaststätte)

 

 Am Sonntag, den 11.11.2012, hatte der Distrkt Tennenlohe zum Gansessen geladen. Pünktlich um 12.00 Uhr waren die Tische dicht besetzt. Mit 28 Personen hatten wir den Mittelraum der Gaststätte voll in Beschlag genommen. Genossinnen und Genossen aus Bruck, Süd, West und Buckenhof waren gekommen, darüber hinaus Freunde und Sympathisanten aus Heroldsberg und Nürnberg-Langwasser, wohin der Ruf der Kleinschen Gänse bereits gedrungen ist. Sogar aus Spanien (Galizien) war jemand angereist. Der angemeldete Gast aus Argentienien musste leider kurzfristig absagen.

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Kandidat für die Wahl zum Jugendparlament aus Tennenlohe: Niklas Hauer

Niklas Hauer

Niklas Hauer, unser jüngstes Parteimitglied, sich als Kandidat für einen Sitz im Jugendparlament beworben.

Seine Interessen:

  • Sport
  • Umwelt

Die Wahl findet vom 5. bis 9. November statt. Wahlberechtigt sind Erlanger Jugendliche von 12 bis 18 Jahren. Jede/r hat 15 Stimmen, die gehäufelt werden können (max 3 pro   Kandidat)

Wir bitten die Jugendlichen, Niklas ihre Stimmen zu geben, damit er ihre  Interessen  im Jugendparlament vertreten kann.

Distriktversammlung am 09.Oktober

Wir haben die aktuelle Lage nach der Nominierung Steinbrücks diskutiert. Die Attacken hat er gut pariert und wir sind optimistisch, was die Zukunftschancen betrifft. Er scheint der einzige zu sein aus der Troika, der beim Wähler ankommt und Merkel Paroli bieten kann.

Eine Veranstaltung zur Gesundheitsreform haben wir zugunsten einer möglichen STUB-Veranstaltung in Tennenlohe (in der Wied) vorerst auf Eis gelegt. Markus Beier wird aber gebeten, uns zunächst einmal intern über Probleme des Gesundheitssystems zu informieren. Hans wird mit Herrn Weber Kontakt aufnehmen, um herauszufinden, wann mit ersten Ergebnissen bezüglich STUB zu rechnen ist und wann eine solche Veranstaltung sinnvoll wäre. Der Leserbrief zur STUB wird kurz angesprochen. Die Veranstaltung Fraktion vor Ort soll im Frühjahr stattfinden, da ein Termin im Herbst zu kurzfristig gewesen wäre.

Der TB soll in der nächsten Ausgabe in Farbe erscheinen, zunächst in der üblichen Form und noch nicht auf Glanzpapier.  weiterlesen

STUB ist finanzierbar – Balleis täuscht Bürger erneut

Es ist schon erstaunlich, welchen fundierten Beitrag der FDP-Politiker Jörg Rhode zur STUB-Diskussion geliefert hat: die Förderbeiträge durch München und Berlin müssten durch Kredite finanziert werden, deren Kosten, das will er unterschwellig vermitteln, den schon bekannten Beträgen hinzuzurechnen wären. Ohne nun auf Sinn oder Unsinn dieses Statements einzugehen, wozu der Platz hier nicht reicht, bleibt festzuhalten, dass das Argument der Finanzierung der STUB tatsächlich eines der zentralen Probleme zu sein scheint.

Wenn wir davon ausgehen, dass die von Intraplan zunächst angegebenen Summen sich auf das Jahr 2006 beziehen, ist es nicht erstaunlich, dass bei einer verzögerten Realisierung der STUB bis ins Jahr 2025 schon rein aufgrund der Inflation die Kosten ansteigen werden. Dabei sollte man nicht vergessen, dass auch die Einkommen und die städtischen Einnahmen sich in entsprechender Weise erhöhen werden. Der ursprüngliche Betrag von 72 Mio, so hat das städtische Finanzreferat (EN vom 23.08.) mitgeteilt, könnte durch eine Anhebung der Grundsteuer oder der Gewerbesteuer finanziert werden. Konkret würde das bedeuten, dass bei einer Anhebung der Grundsteuer um durchschnittlich € 17.- pro Haushalt und pro Monat ab 2013 (bis 2019) der Bau der STUB finanziert wäre. weiterlesen

Distriktversammlung am 11.September

Neben Rückblicken mit Auswertung (Ortsbeiratssitzung, Fichtelgebirgswanderung, TB, Kerwa, Kunstförderpreis) ging es um eine evtl. Veranstaltung Fraktion vor Ort, Verbesserung der Einbeziehung aller aktiven Mitglieder in die anfallenden Arbeiten und Nominierungsfragen. Hier das Protokoll:

Protokoll der Distriktssitzung vom 11.09.2012 

1.      Aktuelles

Der Distrikt kann ein neues Mitglied begrüßen, verliert aber mit dem Wegzug von Angelika Limmer auch ein Mitglied. Der Distrikt sucht einen Termin mit der Fraktion, um über die Sportplatzerweiterung zu sprechen. Die Fichtelgebirgswanderung im August war wunderbar. Der Distrikt bedankt sich bei dem Organisator Wilhelm Horn, und Ulla Schnapper dankt dem Distrikt für das schöne Geburtstagsgeschenk. 

Die Kanaluntersuchungen am Ort scheinen abgeschlossen. Ergebnisse werden in einer der nächsten Ortsbeiratssitzungen erwartet. Als vordringlichste Maßnahme wurden Renovierungen und Erweiterungen vor der Wied durchgeführt. Anscheinend ist das Kanalnetz doch nicht so optimal, wie immer behauptet wurde.  weiterlesen

Wanderung im Fichtelgebirge

 

Der Distrikt Tennenlohe beschäftigt sich nicht nur mit politischen Themen des Ortes, der Stadt und darüberhinaus, sondern pflegt auch die Geselligkeit. So treffen wir uns um Martini jedes Jahr beim Fritz im Schloss (Schlossgaststätte) zum Gansessen, wobei Genossen und Genossinnen aus Bruck und West uns Gesellschaft leisten. Es waren auch schon mal 6 verschiedene Distrikte vertreten.

Wir haben auch mehrfach Wanderungen in der Fränkischen Schweiz unternommen, so im Unterleinleitertal (Adolf Most), von Hartmannshof ausgehend eine ausgedehnte Tageswanderung (Alfred Opitz) oder hinter Ebermannstadt eine slche, organisiert von Wilhelm Horn. In der Faschingswoche 2011 waren wir 2 Tage in Iphofen zur Weinprobe, organisiert von Hans Hauer, und Anfang August 2012 drei Tage im Fichtelgebirge am Fichtelsee. Wilhelm Horn hatte die Unterkunft  und drei Routen ausgewählt: am ersten Tag nach dem Mittagessen ging es steil aufwärts zum Seehaus, am nächsten Tag war eine Tageswanderung zum Ochsenkopf angesagt, vorbei an der Weißmainquelle auf den Spuren Jean Pauls, des skurrilen Poeten. Für den Sonntag hatte Wilhelm eine weitere Tagesroute ausgewählt: zum Waldstein. Im kalten Fichtelsee hat nur der kühne Hans Hauer ein ausgedehntes Bad genommen.