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Wir feiern die StUB-Entscheidung

Die Tennenloher SPD feiert das StUb-Abstimmungs-Ergebnis: von links: Klaus Speicher, Gert Büttner, Irina Seide, Gertrud Reich-Schowalter, Felix Schmeißer, Maria Gomez de Hauer, Rolf Schowalter, Hans Hauer.

In unserer Distriktversammlung am 12.06. haben wir uns ausführlich mit den Detail-Ergebnissen des Bürgervotums zur StUB befasst und das Ergebnis gebührend gefeiert. Nachdem im Vorfeld die Skepsis groß war aufgrund der Vehemenz im Auftreten der StUB-Gegner auch hier in Tennenlohe, hatte Hans Hauer nach der Veranstaltung im E-Werk am 5.6. auf 53% der Befürworter gehofft. Damit stand er ziemlich allein. Es wurden 52,4%. Eine sehr gute Vorhersage.

Die genauere Untersuchung der Details war recht aufschlussreich. In einzelnen Wahlbezirken wurden sehr unterschiedliche Ergebnisse erzielt: 30% im Heimatbezirk der Wiesengrundfreunde, d.h. dort waren 70% gegen die StUB, bis zum umgekehrten Ergebnis im Bezirk Waldstraße: dort gab es 70% Zustimmung. Die größte Gegnerschaft gegen die StUB findet sich neben dem genannten Bezirk Alterlangen-Süd (Nr. 32) in Frauenaurach-West, Kosbach, Hüttendorf, Kriegenbrunn, Eltersdorf-Nord. Die meisten Befürworter finden sich im Bereich der Altstadt mit den Bezirken im Osten und Südosten sowie in Büchenbach (West, Nordwest, Dompfaffstraße, Apostelkirche). Zur genaueren Betrachtung hefte ich die Anlagen bei, die wir in der Sitzung als Diskussionsmaterial verwendet haben. Zur Rangfolge der Wahlbezirke hier. In Tennenlohe selbst gab es in den beiden Wahlbezirken fast identische Ergebnisse: einmal 58% pro StUB, im anderen Bezirk 57,9% für die StUB. In den Briefwahlbezirken war das Ergebnis wesentlich knapper: 56,5% in Nord-West, und 50,7% in Süd-Ost, d.h. zusammengerechnet sind es für Tennenlohe 55,76%. 2016 beim ersten Bürgerentscheid waren es noch ca. 62%. Die Vorbehalte gegen die StUB haben also auch in Tennenlohe zugenommen, das haben wir in den vielen Gesprächen, die geführt wurden, sehr deutlich gemerkt. Umso erfreulicher ist das positive Gesamtvotum.